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2009

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Veranstaltung 2009

Neue Verkehrsregeln für die internationalen Finanzmärkte?

am 08.01.2009 um 19 Uhr
in der Sparkasse Neckartal-Odenwald,
Hauptstraße 6/1, Mosbach


Vortrag von

Hans-Jürgen Maurus
ARD-Korrespondent, Berlin


Podiumsdiskussion mit


Gerhard Stock
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neckartal-Odenwald

und

Dr. Nils Schmid, MdL
Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg



Ausgehend von der Immobilienkrise in den USA sind die Auswirkungen an den Börsen und Finanzinstituten auf der ganzen Welt zu spüren. Milliardenbeträge werden zur Stützung von Banken eingesetzt, scheinbar fest etablierte Institute stehen zum Verkauf. Auf der anderen Seite erleben wir Ängste, das tägliche Leben sei kaum bezahlbar.

Fest steht, dass die Krise auch Auswirkungen auf regionale Wirtschafts- und Finanzmärkte hat und ein ausgeglichener Bundeshaushalt in weite Ferne rückt. Hans Jürgen Maurus, Korrespondent des Südwestrundfunks im ARD-Hauptstadtstudio Berlin arbeitet seit Jahren an diesen Themen und ist ein ausgewiesener Kenner der Materie.

Mit Hans Jürgen Maurus wollen wir mit Ihnen über die spannenden Fragen diskutieren. Wie konnte es soweit kommen? Was können wir aus der Krise lernen? Wie schaffen wir es dauerhaft regulierte Finanzmärkte zu schaffen? Welche Lehren müssen Bankenwelt und Politik aus der Krise lernen?

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Veranstaltung 2009

Krise als Chance: Steht der Mittelstand in Baden-Württemberg vor einem wirtschaftspolitischen Wandel?


am 28.01.2009 um 19 Uhr
im GENO-Haus,
Heilbronner Straße 41, Stuttgart

Vortrag von

Joachim Schielke
Vorstandsvorsitzender der BW-Bank
Mitglied der Vorstands der LB-BW


Podiumsdiskussion mit

Dr. Nils Schmid, MdL
Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

Dr. Rainer Prewo, MdL
Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

und

Joachim Schielke
Vorstandsvorsitzender der BW-Bank
Mitglied der Vorstands der LB-BW



Nach den Unternehmen des Finanzsektors melden nun auch immer mehr Unternehmen anderer Branchen Bedarf nach staatlichen Finanzhilfen an. Doch welche Unternehmen haben staatliche Hilfen, die auf Kosten der Steuerzahler gewährt werden, verdient? Diejenigen, die am lautesten ihre Forderungen kundtun können? Diejenigen, bei denen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bedroht ist?

Würde allein hiernach verfahren, würden tatsächlich Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. Zudem würden vor allem Großkonzerne profitieren, während kleine und mittelständische Unternehmen sich selbst überlassen wären. Hinzu kommt, dass einmal mehr Steuergelder zur Aufrechterhaltung veralteter Wirtschaftsstrukturen verschwendet würden. Dies kann aber nicht Ziel der Krisenbewältigung sein.

Vielmehr sollte die Wirtschafts- und Finanzkrise auch als Chance begriffen werden: Jetzt bietet sich aus Sicht der Politik die Möglichkeit, die selbstbewusste Rolle des modernen Staates zu definieren und Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu setzen. Doch wodurch zeichnet sich eine zukunftsfähige Wirtschaftsstruktur in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg aus? Und was sind politische Instrumente, mit denen eine solche erreicht werden kann?


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