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Primaries - Keine Angst vor dem Bürger?!

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Veranstaltung 2010

Primaries - Keine Angst vor dem Bürger?!


am 06.11.2010 um 10 Uhr
im Steigenberger Hotel,
Mannheim

10:00 Begrüßung
Dr. Sabine Fandrych
Friedrich-Ebert-Stiftung, Stuttgart
Petar Drakul
Netzwerk Mannheimer Kreis e.V.

10:05 Impulsreferat
Dr. Nils Schmid
Mitglied des Landtags und Landesvor-sitzender der SPD Baden-Württemberg

10:20 Erfahrungsberichte
- Vanio Balzo, Koordinator des Parteivorstands der Demokratischen Partei Italiens
- Olivier Ferrand (angefragt)
Vorsitzender des französischen Think Tanks ‚Terra Nova’
- Petra Emmerich-Kopatsch
Mitglied des Landtags Niedersachsen und
Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Goslar

Moderation:
Dr. Lars Castellucci

11:30 Kaffeepause

11:45 Kritische Betrachtung von „Vorwahlen“
Prof. Rainer Schmalz-Bruns
Universität Frankfurt am Main
Moderation:
Heike List
12:30 Mittagspause

13:30 Abschlussdiskussion und Publikumsfragen
mit:
- Dr. Nils Schmid
- Prof. Rainer Schmalz-Bruns
- Petra Emmerich-Kopatsch
- Senator Micheloni
Demokratische Partei Italien
- Pierre Moscovici (angefragt)
Sozialistische Partei Frankreich
Moderation:
Daniel Rousta

15:00 Informelle Gespräche bei einem Kaffee




3,5 Millionen Italiener beteiligten sich im Oktober 2007 an den erstmals abgehaltenen offenen Vorwahlen des linksdemokratischen Partito Democratico und wählten den damaligen Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, zum neuen Parteichef. Die italienischen Linksdemokraten hatten die Menschen zum Mitentscheiden eingeladen und wurden durch eine hohe Wahlbeteiligung belohnt.

Auch andere progressive Parteien Europas öffnen sich. Die französischen Sozialisten halten inzwischen Vorwahlen ab und auch die britische Labour Party versucht mit den derzeit stattfindenden
leadership elections möglichst viele Menschen an der Neuaufstellung der Partei zu beteiligen.

Brauchen auch die deutschen Volksparteien eine Öffnungsstrategie, um zu neuer Stärke zu finden? Kann eine Öffnung den Ideen der sozialen Demokratie in Deutschland neuen Rückenwind verschaffen?

Die Erosion der Volksparteien in Deutschland und ihre nachlassende gesellschaftliche Bindekraft machen eine Diskussion über diese Fragen notwendig.

Es gilt, aus den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und gemeinsam die Chancen und Grenzen einer Öffnung der Parteien in Deutschland auszuloten.



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